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A las Barricadas - mp3

Spanisch Civil War

La Pasionaria (Dolores Ibárruri Gómez - 1895-1989) - Schlachtruf gegen das Franko-Regime im Span.Bürgerkrieg

"No pasarán"

„SIE WERDEN NICHT DURCHKOMMEN!”

„Lieber stehend sterben, als auf Knien leben”

Karl Marx, Philosoph, politischer Journalist und Kritiker der bürgerlichen Ökonomie (* 05. 05. 1818 - Trier - † 14. 03. 1883 - London)

„Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.“

„Das Sein bestimmt das Bewusstsein.“

„Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen.“

„Die Wahlphilosophie der Parlamentskandidaten besteht demnach einfach darin, dass sie ihrer linken Hand erlauben, nicht zu wissen, was ihre rechte Hand tut, und so waschen sie beide Hände in Unschuld. Ihre Hosentaschen zu öffnen, keine Fragen zu stellen und an die allgemeine Tugend der Menschheit zu glauben - das dient ihren Absichten am allerbesten.“

„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“

„Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann.“

„Wie es selten Komplimente gibt ohne Lüge, so finden sich auch selten Grobheiten ohne alle Wahrheit.“

„Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen.“

„Der Sieg des Proletariats über die Bourgeoisie ist zugleich der Sieg über die nationalen und industriellen Konflikte, die heutzutage die verschiedenen Völker feindlich einander gegenüberstehen. Der Sieg des Proletariats über die Bourgeoisie ist darum zugleich das Befreiungssignal aller unterdrückten Nationen."

„Jeder Schritt wirklicher Bewegung ist wichtiger als ein Dutzend Programme."

„Der Chauvinismus der Bourgeoisie ist eine bloße Eitelkeit, die alle ihre eigenen Ansprüche bemänteln soll. er ist ein Mittel, durch stehende Heere die internationalen Kämpfen zu verewigen, in dem Land die Produzenten zu unterjochen, indem mann sie gegen ihre Brüder in jedem anderen Land hetzt..."

Paul Lafarque (Schwiegersohn von Karl Marx)

„Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre, hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen."

„Charme ist jene Gabe, die andere vergessen läßt, daß man aus dem Munde riecht."

Friedrich Engels (* 28. 11. 1820 - Barmen, Preußen - † 05. 08. 1895 - London)

„Der Antisemitismus ist das Merkzeichen einer zurückgebliebenen Kultur..."

„Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muß durch ihren Kopf hindurch; aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.“

„Aller Mehrwert - wie er sich auch verteile, als Gewinn des Kapitalisten, Grundrente, Steuer etc. - ist unbezahlte Arbeit.“

„Nun ist der Aufstand eine Kunst, genau wie der Krieg oder irgendeine andere Kunst, und gewissen Regeln unterworfen, deren Vernachlässigung zum Verderben der Partei führt, die sich ihrer schuldig macht."

„Die Gesellschaft kann sich selbstredend nicht befreien, ohne daß jeder einzelne befreit wird."

„Die Bourgeoisie ist im besten Falle, eine unheroische Klasse. Selbst ihre glänzendsten Errungenschaften, die englischen des 17. Jahrhunderts, hat nicht sie sich erkämpft, sondern die plebejischen Volksmassen für sie, die Arbeiter und Bauern."

„Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen. idyllischen Verhältnisse zerstört... Sie hat die persönliche Würde in den Tauschwert aufgelöst und an die Stelle der zahllosen verbrieften und wohlerworbenen Freiheiten die eine gewissenlose Handelsfreiheit gesetzt."

"Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muß durch ihren Kopf hindurch; aber welche gestalt es in diesen Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab."

Waldimir Iljitsch Lenin (1870-1924)

„Anarchismus ist umgestüpter bürgerlicher Individualismus."

„Der Anarchismus ist ein Produkt der Verzweiflung. Die Mentalität des aus dem Geleise geworfenen Intellektuellen oder des Lumpenproletariers, aber nicht des Proletariers."

„Der Anarchismus war nicht selten eine Art Strafe für die opportunistischen Sünden der Arbeiterbewegung. Beide Auswüchse ergänzten einander."

„Die prinzipielle Beschränkung der revolutionären Aktion auf den Druck von unten und der Verzicht auf den Druck auch von oben ist Anarchismus."

„Es ist die Pflicht der Kommunisten, die Schwächen ihrer Bewegung nicht zu verschweigen, sondern sie offen zu kritisieren, damit sie so schnell und so gründlich wie möglich überwunden werden."

„Führer der Arbeiterklasse sind keine Engel, keine Heiligen, keine Heroen, sondern Menschen wie alle. Sie machen Fehler. Die Partei korrigiert sie."

„Die Arbeitslosigkeit ist die Hauptgeißel der fortgeschrittenen Länder."

„Revolten - Demonstrationen - Straßenkämpfe - Abteilungen einer revolutionären Armee - das sind die Entwicklungsetappen des Volksaufstands."

„Die Aufforderung zum Aufstand ist eine äußerst ernste Aufforderung. Je komplizierter die Gesellschaftsordnung wird, je höher die Organisation der Staatsmacht und je vollkommener die Militärtechnik ist, desto unzulässiger ist es, eine solche Losung leichtsinnig auszugeben."

„Es gibt kein anderes Mittel und kann kein anderes Mittel zum Kampf gegen das Elend geben als den Zusammenschluß der Arbeiter selbst."

„Für den Marxisten ist die Bauernbewegung eben nicht eine sozialistische, sondern eine demokratische Bewegung... Sie richtet sich keineswegs gegen die Grundlagen der bürgerlichen Ordnung, gegen die Warenwirtschaft, gegen das Kapital. Sie richtet sich vielmehr gegen die alten, leibeigenschaftlichen, vorkapitalistischen Verhältnisse auf dem Dorf..."

„Das arbeitende Volk hat auf niemanden zu hoffen, auf niemanden zu rechnen als nur auf sich selbst. Den Arbeitsmann wird niemand aus seinem Elend befreien, wenn er sich nicht selbst befreit."

„Wir brauchen Menschen, die nicht nur des Lesen und Schreibens kundig sind, sondern kulturell hochstehende, politisch bewußte, gebildete Werktätige..."

„Schlimmer als jeder Blinde ist, wer nicht sehen will"

„Das Proletariat steht jeder Bourgeoisie und allen Erscheinungsformen der bürgerlichen Ordnung feindlich gegenüber, aber diese Feindschaft enthebt es nicht der Pflicht, zwischen den historischen fortschrittlichen und den reaktionären Vertretern der Bourgeoisie zu unterscheiden."

„Nur, wer zu sich selber kein Vertrauen hat, kann sich vor vorübergehenden Bündnissen, und sei es auch mit unzuverlässigen Leuten, fürchten, und keine einzige politische Partei könnte ohne solche Bündnisse existieren"

„Ohne ein Bündnis mit Nichtkommunisten auf den verschiedenartigsten Tätigkeitsgebieten kann von einem erfolgreichen kommunistischen Aufbau keine Rede sein."

„Besonders auffallend ist die Pedanterie aller unserer kleinbürgerlichen Demokraten... Sie alle nennen sich Marxisten, fassen aber den marxismus unglaublich pedantisch auf. Das Entscheidende im Marxismus haben sie absolut nicht begriffen: nämlich seine revolutionäre Dialektik"

„Das Proletariat wird die bürgerliche Demokratie unterstützen... wenn und inwieweit sie tatsächlich gegen die Selbstherrschaft kämpft. eine solche Unterstützung ist notwendig im Interesse des Kampfes, den das Proletariat für die Verwirklichung seiner selbständigen sozialen, revolutionären ziele führt."

„Keinerlei Demokratie in der Welt beseitigt den Klassenkampf und die Allmacht des Geldes... ihre Bedeutung besteht darin, daß sie den Klassenkampf zu einem breiten, offenen und bewußten Kampf macht"

„In der kapitalistischen Gesellschaft haben wir eine gestutzte, dürftige, falsche Demokratie, eine Demokratie nur für die Reichen, für eine Minderheit. Die Diktatur des Proletariats, die Periode des Übergangs zum Kommunismus, wird zum erstenmal Demokratie für das Volk, für die Mehrheit bringen, aber zugleich wird sie notwendigerweise eine Minderheit, die Ausbeuter, niederhalten."

„<Reine Demokratie>, das ist die verlogene Phrase eines Liberalen, der die Arbeiter zum Narren hält. Die Geschichte kennt die bürgerliche Demokratie, die den Feudalismus ablöst, und die proletarische Demokratie, die die bürgerliche ablöst."

„Ein Kommunist, dem es einfiele, sich auf Grund der ihm übermittelten fertigen Schlußfolgerungen mit dem Kommunismus zu brüsten, ohne selbst eine sehr ernste, mühselige, große Arbeit zu leisten, ohne sich in den Tatsachen zurechtzufinden, zu denen er sich kritisch zu verhalten verpflichtet ist - ein solcher Kommunist wäre eine recht traurige Gestalt."

„Marxismus ist Materialismus. Als solcher seht er der Religion ebenso schonungslos feindlich gegenüber wie der Materialismus der Enzyklopädisten des 18. Jahrhunderts oder der Materialismus Feuerbachs... Aber der dialektische Materialismus von Marx und Engels geht weiter..., denn er wendet die materialistische Philosophie auf das Gebiet der Geschichte, auf das Gebiet der Gesellschaftswissenschaften an"

„Die Diktatur des Proletariats ist der härteste, der erbitterste Kampf, bei dem das Proletariat gegen die ganze Welt kämpfen muß..."

Demokratie ist die Vorstufe des Sozialismus.

Der Staat ist eine Maschine zur Aufrechterhaltung der Herrschaft einer Klasse über eine andere.

Die Religion ist eine Art geistiger Fusel, in dem die Sklaven des Kapitals ihre Menschenwürde und ihren Anspruch auf eine halbwegs menschenwürdige Existenz ersäufen.

Die unbedingte Unterordnung unter einen einzigen Willen ist für den Erfolg der Arbeitsprozesse, die nach dem Typus der maschinellen Großindustrie organisiert werden, eine absolute Notwendigkeit.

Ebenso wie es im Leben der Arbeiter keine einzige wirtschaftliche Frage gibt, die nicht für die wirtschaftliche Agitation ausgenutzt werden sollt, gibt es auch auf politischem Gebiet keine Frage, die nicht zum Gegenstand der politischen Agitation dienen müßte.

Kommunismus - das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung.

Recht ist, was der proletarischen Klasse nützt.

Sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin dein Fehler besteht.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Wer die Kapitalisten Vernichten will, muß ihre Währung zerstören.

Wilhelm Liebknecht (1826-1900)

„Der junge Aar der neuen Gesellschaft muß die Eierschale der alten Gesellschaft zerbrechen, oder er erstickt."

„Abschaffung der Klassenherrschaft, was gleichbedeutend ist mit der Befreiung der Menschheit."

„...die revolutionäre Bewegung, in der und für die wir tätig sind, wird nur dann zu Gewalttätigkeiten und Blutvergießen führen, wenn unsere Gegner es wollen."

„Von der bürgerlichen Gesellschaft darf man nicht verlangen, was sie nicht leisten kann; und sie ist ihrer ganzen Natur nach unfähig, der Not und dem Laster zu steuern - das sie ja selber erzeugt."

Aufrichtigkeit ist die edelste Form der Dummheit.

Geistige Fähigkeiten verkümmern wie Muskeln, wenn sie nicht geübt werden.

Der Tadel des Feindes ist das schönste Lob, die Verleumdungen des Feindes die schmeichelhafteste Anerkennung.

Fürwahr, wer überhaupt fähig ist, zu lernen, der sollte aus der Geschichte der religiösen Verfolgungen lernen, dass es ein Wahnsinn ist, das Rad des menschlichen Fortschritts zurückdrehen zu wollen.

Karl Liebknecht (* 13.08.1871 - † 15.01.1919 - deutscher Kommunist und Antimilitarist

Die Furcht ist der schlechteste Ratgeber.

Der Feind steht im eigenen Lager.

Weit gefährlicher als theoretische Angriffe sind praktische Verleugnungen unserer Prinzipien.

Arbeiter und Soldaten! Nun ist eure Stunde gekommen. Nun seid ihr nach langem Dulden und stillen Tagen zur Tat geschritten. Es ist nicht zuviel gesagt: In diesen Stunden blickt die Welt auf euch und haltet ihr das Schicksal der Welt in euren Händen.

Internationaler Sozialismus erkennt das Recht der freien unabhängigen Nationen, mit gleichen Rechten.

Die Geschlagenen von heute werden die Sieger von morgen sein.

In der Kapitalistgeschichte, in der Invasion und im Kategorie Kampf sind nicht Entgegengesetzte, da die amtliche Legende uns würde glauben lassen, aber man ist die Mittel und der Ausdruck vom anderen.

Für Kapitalismus, Krieg und Frieden sind Geschäft und nichts aber Geschäft.

Kapitalismus ist Krieg; Sozialismus ist Frieden.

Der Hauptfeind des deutschen Volkes steht in Deutschland: der deutsche Imperialismus,
die deutsche Kriegspartei, die deutsche Geheimdiplomatie.

Nur das internationale Proletariat kann diese entsetzliche Gefahr abwenden,
denn nur die Interessen des Proletariats sind die selben in allen Kapitalistländern.

Aufrichtigkeit ist die edelste Form der Dummheit.

Die Furcht ist der schlechteste Ratgeber.

Die Ahnung ist des Herzens Licht.

Gelegenheit macht nicht bloß Diebe, sondern sie macht auch große Männer.

Gleich den übrigen Göttern und Götzen ist das Eigentum ein menschliches Produkt.

Rosa Luxemburg (* 05. 03. 1871 - Zamosc in Polen - † 15. 01. 1919 - Berlin)

„Nichts ist so geeignet, unser Denken nach allen Richtungen mit einem Schlage von den beengenden Fesseln der Schablonen zu befreien, wie eine revolutionäre Periode."

„Entfremdet und entwürdigt ist nicht nur der, der kein Brot hat, sondern auch der, der keinen Anteil an den großen Gütern der Menschheit hat.“

„Die Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.“

„Die Revolution sagt ich bin, ich war, ich werde sein.“

„Die Revolution ist das größte, alles andere ist Quark“

„Das einzige Gewaltmittel, das zum Sieg führen wird, ist die politische Aufklärung im alltäglichen Kampf.“

„Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem, denn das Heulen ist das Geschäft der Schwäche.“

Clara Zetkin geboren am 5. Juli 1857 in Wiederau, Sachsen - gestorben am 20. Juni 1933 in Archangelskoje bei Moskau (1857-1933)

„Die klassische Freiheitstat des Proletariats liegt auf dem rauhen, häßlichen Felde der Politik. Es ist die soziale Revolution. Sie bedeutet eine Weltordnung, die gleichzeitig Weltfreiheit ist. Das besagt: Sache der Weltanschauung, die allein einem Kampfe die geistige sittliche Größe und Gewalt verleiht, die Kraft, großer Menschen zu erzeugen."

„<Demokratie> ist die gleißende, trügerische Losung der Stunde, mit der die Gegenrevolution zur Schlacht zieht, um das Proletariat in seine alten politische Machtlosigkeit zurückzuwerfen."

„Die Emanzipation der Frau wie die des ganzen Menschengeschlechtes wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein.“  

Ernst Thälmann, genannt Teddy (*16. April 1886 in Altona - † 18. August 1944 im KZ Buchenwald)

„Ein Mensch mit lebendigem Ehrgefühl bekennt sich zu seinen Handlungen."

„Gedenktage sind ohne Sinn, wenn sie nicht in Gegenwart und Zukunft hineinreichen!”

„Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk, und meine Nation, die ich mit großeM Stolz verehre, ist die deutsche Nation, eine ritterliche, stolze und harte Nation."

Wer kämpft um eine Idee, um eine große und gewaltige Idee, der muß alle Leiden in diesem unvermeidlichen Kampf ruhig, bewußt und, wie es einem ehrlichen Revolutionär gebührt, mit einer größten Energie zu ertragen wissen.

Wir sagen nicht: Wählt Thälmann, dann habt ihr Brot und Freiheit. Wir sagen, um Brot und Freiheit müßt ihr kämpfen!

Erst wenn wir den Sozialismus in Deutschland haben,... erst dann werden die Notleidenden und Unterdrückten ein Vaterland haben, ein Vaterland, das uns gehört, erst dann werden sie eine sozialistische Heimat haben

August Bebel (deutscher Politiker (1840 - 1913)

„Ohne Arbeit kein Genuß, keine Arbeit ohne Genuß."

„Lobt dich der Gegner, dann ist das bedenklich, schimpft er, dann bist du in der Regel auf dem richtigen Weg!"

„Die Geltung des Mutterrechts bedeutete Kommunismus, Gleichheit aller, das Aufkommen des Vaterrechts bedeutete Herrschaft des Privateigentums, und zugleich bedeutete es Unterdrückung und Knechtung der Frau!"

„Der Unterdrückte bedarf des Anregers und Anfeuerers, weil ihm die Unabhängigkeit zur Initiative fehlt!!"

„Keine Religion der Welt hat der Menschheit mehr Blut und Tränen gekostet als die christliche, keine hat mehr zu Verbrechen der scheußlichsten Art Veranlassung gegeben, und wenn es sich um Krieg und Massenmord handelt, sind die Priester aller christlichen Konfessionen noch heute bereit, ihren Segen zu geben.."

John Reed (1887-1920)

„Armeen sind die stärkste Stütze der Tyrannei. Es kann keinen Diktator geben ohne eine Armee."

Egon Erwin Kirsch - tschech. Journalist u. Schriftsteller, 1885 - 1948 ('Der rasende Reporter')

„Der Besitz ist es, der Unglück bringt und Sorgen und Unruhe und Habsucht und alles Übel."

„Nichts ist verblüffender als die einfache Wahrheit, nichts ist exotischer als unsere Umwelt, nicht ist phantastischer als die Sachlichkeit. Und nichts sensationelleres gibt es in der Welt als die Zeit, in der man lebt!"

„...man ersieht, daß das verbotene Buch dort am üppigsten wuchert, wo die strengste Zensur den Dünger liefert."

Erich Mühsam (1878-1934 - deutscher Schriftsteller und Anarchist )

„Kein Fragen, kein Rechnen befreit den Geist./Das Feuer flammt: Tat ist Pflicht!/Wenn ihr eure Ketten nicht zerreiß,-/von selber brechen sie nicht!"

„Mutter Germania gebar in legitimer Ehe mit dem Geist der Zeit drei Söhne, den Konfektionsreisenden, den Oberlehrer und den Radfahrer!"

„Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind!"

„Und er schrie: »Ich revolüzze!« Und die Revoluzzermütze schob er auf das linke Ohr, kam sich höchst gefährlich vor!"

„Sich fügen heißt lügen!"

„Nicht Demut sei dein Streben, sondern Mut!"

„Mutter Germania gebar in legitimer Ehe mit dem Geist der Zeit drei Söhne: den Konfektionsreisenden, den Oberlehrer und den Radfahrer."

Fanal (1) - Ihr treibt das Rad, ihr wirkt die Zeit, das Feuer flammt: Jetzt! und Hier! Euch mahnt das Feuer, macht euch bereit! Erkennt eure Kraft! Seid Ihr!

Fanal (2) - Euch flammt das Feuer! Euch blüht das Land! Erkennt! Seht! Hört! und Wißt! Doch ihr verdingt euer Hirn, eure Hand – und zweifelt, was Euer ist.

Fanal (3) - Kein Fragen, kein Rechnen befreit den Geist. Das Feuer flammt: Tat ist Pflicht! Wenn ihr eure Ketten nicht zerreißt, – von selber brechen sie nicht!

Willy Bredel - Spartakusbund - Spanienkämpfer ((* 2. Mai 1901 in Hamburg - † 27. Oktober 1964 in Berlin)

„Es gibt für einen Bolschewiken kein Ausruhen, er kennt kein genügsames Zufrieden sein mit bisher Erreichtem, er kann nur ein Weitertreiben des schon Erreichten zu immer größerer Vollkommenheit kennen.

„Wir heutige Deutsche leiden schwer an dem Erbteil der über uns gekommenen verfehlten Politik unserer Vorfahren. die Unterlassungssünden unserer Vorväter drücken uns nieder und erschweren unser Leben"

„Die Lautesten sind nicht immer die Lautersten.“

Michail Kalinin - (1875-1946)

„Will man gut leben, so muß ganz einfach erst einmal sehr viel gearbeitet werden."

„Bildung wird einem nicht geschenkt. Sie muss in unermüdlicher Arbeit erobert werden."

„Mit den Massen findet man nur den eine gemeinsame Sprache, wenn man offen und gerade heraus spricht..."

„Die Lebenserfahrung ist eine unwiderlegbare Autorität. Und sie besagt, dass Ideale den Menschen lebendiger und lebensfroher machen."

Maxim Gorki (eigentlich Alexei Maximowitsch Peschkow) Geboren: 28.3.1868 in Nischni-Nowgorod - Gestorben: 18.6.1936 in Moskau

„Je mehr der Besitz sich anhäuft, desto stärker werden bei den Menschen Erbitterung und Neid."

„Die Geschichte der Bourgeoisie ist die Geschichte ihrer geistigen Verarmung."

„Es gibt keine unverhülltere und widerwärtigere Lüge als die christliche Religion."

„Wenn man dort, wo viel ist, einwenig wegnimmt, so ist das kein Diebstahl, sondern einfach eine Teilung!"

„Die Diktatur des Proletariats ist eine vorübergehende Erscheinung. sie ist notwendig, um Dutzende von Millionen ehemaliger Sklaven der Natur und des bürgerlichen Staates umzuerziehen und zu dem einen und einzigen Herrn ihres Landes und aller seiner Schätze zu machen."

„Die Diktatur des Proletariats hört auf, eine Notwendigkeit zu sein, sobald das Ganze arbeitende Volk, die ganze Bauernschaft in gleiche sozialökonomische Verhältnisse gestell und jedem Individuum die Möglichkeit gegeben ist, nach seinen Fähigkeiten zu leisten und nach seinen Bedürfnissen zu empfangen."

„Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunickenund vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.!"

„Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben.!"

„Liebt das Buch. Es wird euch freundschaftlich helfen, sich im stürmischen Wirrwarr der Gedanken, Gefühle und Ereignisse zurechtzufinden.!"

Isaak Babel (1894-1941)

„Der Stil der bolschewistischen Epoche besteht in Mut, in Selbstbeherrschung und ist voll Feuer, Leidenschaft, Freude und Kraft."

Wissarion Belinski ( 1811-1848)

„Das Böse liegt nicht im Menschen versteckt, sondern in der Gesellschaft..."

Franz Mehring (1846-1919)

„Das böse Gewissen der Bourgeoisie ist das wahre Verbrechen des Proletariats"

Kurt Tuchholsky, deutscher Journalist und Schriftsteller - * 09. 01. 1890 - Berlin - † 21. 12. 1935 - Göteborg

„Die Bourgeoisie ist in keinem Lande sehr erfreulich. der Nationalcharakter kann ihre spezifischen Eigenschaften mildern oder noch mehr ans Licht treten lassen."

„Unsere zivilisierte Welt ist nur eine große Maskerade.“

„Dieses Deutschtum ist ein unerträgliches, und sein Wert besteht nur in der Einbildung."

„Wenn dem Deutschen so recht wohl ums Herz ist, dann singt er nicht. dann spielt er Skat."

„Die alte Ordnung, die heute noch genau so besteht wie damals, nahm und gab dem Deutschen: sie nahm ihm die persönliche Freiheit, und sie gab ihm Gewalt über andere."

„Was aber macht der Mann , der aus Deutschland stammt, zuallererst? er macht sich wichtig."

Bettina von Arnim(kommerzielle Vermartung) 1785-1819

„Wer aber seine Gesinnung in die Paragraphen einer brutalen Polizeiordnung schnürt, der wird überall auf Brutalität stoßen."

„Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn's ihm gut geht und eine, wenn's ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion."

„Erfahrungen vererben sich nicht - jeder muß sie allein machen."

„Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“

„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

„Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht."

„Die Katholiken Terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht."

„Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz."

„In neunundneunzig von hundert Fällen lohnt es sich nicht, ein Ding aufzubewahren. Es nimmt nur Raum fort, belastet dich; hast du schon gemerkt, daß du nicht die Sachen besitzt, sondern daß sie dich besitzen?"

„Es gibt Leute, die wollen lieber einen Stehplatz in der ersten Klasse als einen Sitzplatz in der dritten."

„Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie."

„Inzwischen wimmelt das in den Slums aller Länder, die Knie der glücklichen Mütter werden von Geschöpfen umspielt, die später in den Kohlenbergwerken oder in den Ackergräben für den Profit der anderen verrecken dürfen...aber: es ist nicht abgetrieben worden. Der Kranz, der Kranz ist gerettet!"

„Gewehre rechts - Gewehre links - das Christkind in der Mitten ... Gibt es einen greulicheren Anblick?"

„Eine Frömmigkeit, die nur dann, verstaubt und verrostet, aus der Schublade geholt wird, wenn und weil der Träger im Dreck sitzt, ist keine. Sage mir, zu wem du betest, wenn es dir gut geht, und ich will dir sagen, wie fromm du bist. Not lehrt beten; aber das echte Gebet ist das nicht."

„Wenn aber Christus, der gesagt hat: 'Du sollst nicht töten!' an seinem Kreuz sehen muß, wie sich die Felder blutig röten; wenn die Pfaffen Kanonen und Flugzeuge segnen und in den Feldgottesdiensten beten, daß es Blut möge regnen; und wenn die Vertreter Gottes auf Erden Soldaten-Hämmel treiben, auf daß sie geschlachtet werden; und wenn die Glocken läuten: 'Mord! und die Choräle hallen: 'Mord" Ihr sollt eure Feinde niederknallen!' Und wenn jemand so verrät den Gottessohn-: Das ist keine Schande. Das ist Religion."

„...die christliche Kirche treibt nicht nur die Gläubigen in die Gräben und segnet die Maschinen, die zum Mord bestimmt sind - sie heilt auch die Wunden, die der Mord geschlagen hat, und ist allemal dabei."

„Das Christentum braucht nur ein Jahrtausend in seiner Geschichte zurückzublättern: im Anfang war es wohl die Güte, die diese Religion hat zu gebären helfen - zur Macht gebracht hat sie die Gewalt."

„Wer da schreit: 'Dem Volke muß die Religion erhalten bleiben', lügt; gemeint ist: 'Das Volk muß der Religion erhalten bleiben'. Das Volk ist ihr in großen Teilen weggelaufen."

„Und der Grund, aus dem der Kirche täglich mehr und mehr Leute fortlaufen, was nur zu begrüßen ist, liegt eben hierin: daß viele Diener dieser Kirche nur noch viel zu reden, aber wenig zu sagen haben."

„Und das Ding möchte ich einmal sehen, das die Kirche nicht segnete, wenn sich das für sie lohnt."

„Tretet aus der Kirche aus. Tretet aus der Kirche aus. Tretet aus der Kirche aus."

„Ein skeptischer Katholik ist mir lieber als ein gläubiger Atheist."

„Jubel über militärische Schauspiele ist eine Reklame für den nächsten Krieg."

Johannes Beche,r deutscher Schriftsteller - * 22.5.1891 in München - † 11.10.1958 in Ost-Berlin

„Denn das proletarisch - revolutionäre Buch, für das wir werben, wirbt für die Partei, für die proletarische Revolution."

„Hungriger, greif nach dem Buch: es ist eine Waffe./Du mußt die Führung übernehmen..."

„Nur durch die Aufrichtung der Diktatur des Proletariats in allen Ländern der Welt kann der Krieg überhaupt abgeschafft werden."

„Mancher zeigt sich in seiner ganzen jämmerlichen Machtlosigkeit erst dann, wenn er zur Macht gelangt ist."

George Bernhard Shaw (1856-1950)

Überlassen Sie es dem Feigen, aus seiner Feigheit eine Religion zu machen, indem er Demut predigt..."

„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben."

„Inmitten eines beschränkten Volkes wird ein Genie zu einem Gott: Jedermann betet es an, und niemand tut, was es will."

„Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen."

„Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden."

„Die Strafe für den Lügner besteht nicht darin, daß man ihm nicht glaubt, sondern darin, daß er selber niemandem mehr glauben kann."

„Wenn die Geschichte sich wiederholt und immer das Unerwartete geschieht, wie unfähig muß der Mensch sein, durch Erfahrung klug zu werden."

„Wenn ein Mensch einen Tiger töten will, spricht er von Sport. Wenn ein Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit."

„Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind die, die bei sich selbst anfangen."

„Man hat Zeit genug, an die Zukunft zu denken, wenn man keine Zukunft mehr hat."

„Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten."

„Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer."

„Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch."

„Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann wäre sie heute noch nicht fertig."

„Der Mensch kann wohl die höchsten Gipfel erreichen, aber verweilen kann er dort nicht lange."

„Demokratie ist die Wahl durch die beschränkte Mehrheit anstelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit."

„Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen."

„Das Alter hat zwei grosse Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh, und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird."

„Die meisten Menschen kommen mit ärztlicher Unterstützung auf die Welt und verlassen sie auf dieselbe Weise."

„Der hundertprozentige Amerikaner ist ein neunzigprozentiger Idiot."

„Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen."

Wassili Schukschin (1929-174)

„Ich schäme mich für die Menschen, die sich von Mächtigen treten lassen. Sie tun mir leid, aber dann würde ich sie am liebsten blutig prügeln, die Esel."

„Unterordnung wird durch Demütigung unerträglich."

Erich Weinert Schriftsteller, Spanienkämpfer und Präsident des Nationalkomitees Freies Deutschland (1890-1953)

„Die revolutionäre Tat der Dichter ist nichts, wenn sie nicht in brüderlicher Verbundenheit mit dem einzigen geschichtsbildenden Faktor dieser Zeit, der Arbeiterklasse, sich befindet, ja selbst ein Teil von ihr ist."

"Es findet keinerlei Zensur mehr statt." Nur, wenn der Staat es nötig hat. "Und auch die Kunst und Wissenschaft sind frei." Das Nähere bestimmt die Polizei."

Jacques Roux, ein Linker der Französischen Revolution von 1789

"Die Freiheit ist ein eitles Hirngespinst, wenn eine Klasse von Menschen die andere ungestraft aushungern kann."

"Die Freiheit ist nichts als ein Phantom vergeblich, wenn eine Klasse von Männern kann eine andere ungestraft verhungern. Equality is nothing but a vain phantom when the rich, through monopoly, exercise the right of life or death over their like. Gleichheit ist nichts als ein Phantom vergeblich, wenn die Reichen, durch Monopol, Ausübung des Rechts auf Leben und Tod über ihre wie. The republic is nothing but a vain phantom when the counter-revolution can operate every day through the price of commodities, which three quarters of all citizens cannot afford without shedding tears.' Die Republik ist nichts als ein Phantom vergebens, wenn der Zähler-Revolution kann jeden Tag über die Preise von Rohstoffen, die drei Viertel aller Bürger kann es sich nicht leisten, ohne Entlassungen Tränen. "

Albert Einstein, Physiker (* 14. 03. 1879 - Ulm - † 18. 04. 1955 - Princeton/New Jersey)

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“

„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

„Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.“

„Der gesunde Menschenverstand ist eigentlich nur eine Anhäufung von Vorurteilen, die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat.“

„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“

„Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“

„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“

„Wenn ich mit der Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher, und die Deutschen, ich sei Jude.“

„Die moralischen Qualitäten der führenden Persönlichkeiten sind für eine Generation und für den Lauf der Geschichte vielleicht von noch größerer Bedeutung als rein intellektuelle Leistungen.“

„Das Denken der Zukunft muss Kriege unmöglich machen.“

„Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.“

„Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.“

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

„Wer Freude daran empfindet im Gleichschritt zu marschieren, hat sein Gehirn aus Versehen bekommen.“

„Jedes Denken wird dadurch gefördert, daß es in einem bestimmten Augenblick sich nicht mehr mit Erdachtem abgeben darf, sondern durch die Wirklichkeit hindurch muß.“

„Wichtig ist, dass man nie aufhört zu fragen...“

„Geniale Menschen sind selten ordentlich, Ordentliche selten genial.“

„Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.“

„Es gibt keine andere vernünftige Erziehung, als Vorbild sein, wenn es nicht anders geht, ein abschreckendes.“

„Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.“

„Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?“

„Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erschien. “

„Mathematik ist die perfekte Methode, sich selbst an der Nase herum zu führen.“

„Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wie viel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.“

„Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.“

„Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher!“

„Das Geld zieht nur den Eigennutz an und führt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.“

„Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag?“

„Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!“

„Der Intellekt hat ein scharfes Auge für Methoden und Werkzeuge, aber er ist blind gegen Ziele und Werte.“

„Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muß man Philosoph sein; es ist zu schwierig für einen Mathematiker.“

„Wenn A für Erfolg steht, gilt die Formel A=X+Y+Z. X ist Arbeit, Y ist Muße und Z heißt Mundhalten.“

„Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.“

„Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.“

„Gleichungen sind wichtiger für mich, weil die Politik für die Gegenwart ist, aber eine Gleichung etwas für die Ewigkeit.“

„Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, zum Beispiel der Relativitätstheorie.“

„Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht.“

Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.

Falls Gott dieWelt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.

Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde.

 

Mark Twain

„Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches."

„Tatsachen muß man kennen, bevor man sie verdrehen kann."

„Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein."

„Bankier: ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt."

„Trenne dich nicht von deinen Illusionen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben."

„Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober."

„Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen."

Bertold Brecht Dramatiker und Lyriker

„Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."

„Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“

„Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.“

„Unglücklich das Land, das Helden nötig hat!“

„Ich sehe das Neue nahen, es ist das Alte.“

„Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.“

„Adolf Hitler, dem sein Bart, ist von ganz besondrer Art. Kinder da ist etwas faul: Ein so kleiner Bart und ein so großes Maul.“

„Nur belehrt von der Wirklichkeit, können wir die Wirklichkeit ändern.“

„Das Sichere ist nicht sicher. So, wie es ist, bleibt es nicht.“

„Die Oberen sagen: Es geht in den Ruhm. Die Unteren sagen: Es geht ins Grab.“

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“

„Armer Mann trifft reichen Mann und sehn sich an. Da sprach der Arme zum Reichen: "Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich!“

„Der Mensch ist gut, aber die Verhältnisse erlauben es nicht.“

„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“

„Ohne Ordnung kein Krieg.“

„Wir brauchen keine anderen Herren, sondern keine.“

„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

Errico Malatesta

„Man muss die Arbeiter nicht so sehr dazu auffordern, die Arbeit niederzulegen, als vielmehr dazu, sie unter eigener Regie fortzuführen."

Fritz Linow

„...denn Sozialismus ist kein fertiges System, das man zu irgend einem Zeitpunkt gegen den Kapitalismus auswechseln kann. Sozialismus ist fortschreitende Vergesellschaftung, d.h. eine willensmäßig beeinflußte Entwicklung, die die Elemente des Sozialismus, Freiheit und Genossenschaftlichkeit, Selbstbestimmung und Selbstverwaltung zum Tragen bringen will, weil diese Elemente die Grundlage bilden, auf der eine höhere Form der menschlichen Kultur erwachsen kann."

George Orwell, Augenzeuge der Sozialen Revolution in Spanien 1936

„Man hatte das Gefühl, plötzlich in einer Ära der Gleichheit und Freiheit aufgetaucht zu sein. Menschliche Wesen versuchten, sich wie menschliche Wesen zu benehmen und nicht wie ein Rädchen in einer kapitalistischen Maschine."

Johann Most

„Je mehr der Mensch glaubt, desto weniger weiss er. Je weniger er weiss, desto dümmer ist er. Je dümmer er ist, desto leichter kann er regiert werden."

Michail Bakunin, Revolutionär - * 18. 05. 1814 - Prjamuchino bei Twer - † 19. 06. 1876 - Bern

„Der Staat ist eine Abstraktion, die das Leben des Volkes verschlingt - ein unermesslicher Friedhof, auf dem alle Lebenskräfte eines Landes großzügig und andächtig sich haben hinschlachten lassen."

"Anarchie ist Sozialismus und Freiheit in einem. Freiheit ohne Sozialismus besteht aus Privilegien und Sozialismus ohne Freiheit bedeutet Gewalt und Unterdrückung."

„Diejenigen, die immer nur das Mögliche fordern, erreichen gar nichts. Diejenigen, die aber das Unmögliche fordern erreichen wenigstens das Mögliche.“

„Diejenigen, die sich weise auf das beschränkt haben, was ihnen möglich schien, sind niemals einen Schritt vorangekommen.“

„Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient.“

„Ich werde so lange ein unmöglicher Mensch sein, wie diejenigen, die heute möglich sind, dies bleiben werden.“

„Vor der Ewigkeit ist alles nichtig.“

„Nur dann bin ich wahrhaft frei, wenn alle Menschen, die mich umgeben, Männer und Frauen, ebenso frei sind wie ich. Die Freiheit der anderen, weit entfernt davon, eine Beschränkung oder die Verneinung meiner Freiheit zu sein, ist im Gegenteil ihre notwendige Voraussetzung und Bejahung.“

„Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: folglich existiert Gott nicht. Ich fordere jeden auf, diesem Kreis zu entgehen, und nun mag man wählen.“

Oscar Wilde

„Demokratie bedeutet zugleich, dass das Volk durch das Volk für das Volk niedergeknüppelt wird."

Pierre J. Proudhon

„Eigentum ist Diebstahl."

Ton-Steine-Scherben

„Ich bin nicht frei, ich kann nur wählen, welche Diebe mich bestehlen, welche Mörder mir befehlen."

„Du bist nicht besser, als der neben dir. Keiner hat das Recht, Menschen zu regiern."

Josef Wissarionowitsch Stalin, Sowjetischer Politiker - * 06. 12. 1878 - Gori, Georgien - † 05. 03. 1953 - Kunzewo bei Moskau

„Tod eines Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik."

„In Deutschland kann es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müßte."

„Eine aufrichtige Diplomatie kann es ebensowenig geben wie trockenes Wasser oder eisernes Holz."

Zitate über Stalin

Roosevelt

"Dieser Mann kann handeln. Er hat immer das klare Ziel vor Augen. Mit ihm zu arbeiten, ist ein Vergnügen. Es gibt keine Umständlichkeiten. Er legt die Frage dar, die er diskutieren will, und davon wird in keiner Hinsicht mehr abgewichen."

J.E. Davis

"Er (Stalin) gilt durchweg als ein sauber lebender Mensch, bescheiden, zurückhaltend, zielbewusst, ein Mann von eingleisigem Denken, dessen Sinnen und Trachten auf den Kommunismus und die Hebung des Proletariats gerichtet ist... Er hat einen gescheiten Humor. Und einen großen Geist. Scharfsinnig, durchdringend klug und vor allem, so empfinde ich ihn, weise. Wenn Du Dir eine Persönlichkeit ausmalen kannst, die in allen Stücken das volle Gegenteil von dem ist, was der rabiateste Stalingegner sich auszudenken vermochte, dann hast Du ein Bild dieses Mannes"

Berthold Brecht

Den Unterdrückten von fünf Erdteilen, denen, die sich schon befreit haben, und allen, die für den Weltfrieden kämpfen, muss der Herzschlag gestockt haben, als sie hörten, Stalin ist tot. Er war die Verkörperung ihrer Hoffnung. Aber die geistigen und materiellen Waffen, die er herstellte, sind da, und da ist die Lehre, neue herzustellen."

Winston Churchill - britischer Premierminister - * 30. 11. 1874 - Woodstock - † 24. 01. 1965 - London

„Er war eine herausragende Persönlichkeit, die in unserer rauhen Zeit, in der Periode in der sein Leben verlief, imponierte.Stalin war ein außergewöhnlich energischer, belesener und äußerst willensstarker Mann, heftig, schroff, schonungslos in der Sache, wie im Gespräch, dem selbst ich, der ich im englischen Parlament groß geworden bin, nichts entgegenzusetzen vermochte ... In seinen Werken spürte man eine hünenhafte Kraft. Stalins Kraft war so groß, daß er unter den Führern aller Völker und Zeiten nicht seinesgleichen kennt ... Die Menschen konnten seinem Einfluß nicht widerstehen. Als er den Raum der Konferenz von Jalta betrat, erhoben wir uns alle, buchstäblich wie auf Kommando. Und, so seltsam es ist, wir legten die Hände an die Hosennaht. Stalin besaß einen tiefschürfenden, gründlichen und logischen Verstand. Er war ein unübertroffener Meister darin, in schweren Momenten einen Ausweg aus der ausweglosesten Lage zu finden ... Er war ein Mann, der seinen Feind mit den Händen seiner Feinde vernichtete, der uns, die er offen Imperialisten nannte, zwang, gegen Imperialisten zu kämpfen. Er übernahm das Rußland des Hakenpflugs und hinterließ es im Besitz der Atomwaffe.“

Alexander Sinowjew, 1993

„Seit meinem siebzehnten Lebensjahr bin ich ein überzeugter Antistalinist gewesen. Die Idee eines Attentats auf Stalin beherrschte meine Gedanken und Gefühle. Wir studierten die ‚technischen’ Möglichkeiten eines Attentats. Wir fingen mit den praktischen Vorbereitungen an.“
„Wenn sie mich 1939 zum Tode verurteilt hätten, wäre das die richtige Entscheidung gewesen. Ich hatte geplant, Stalin zu töten und das war ein Verbrechen, oder? Als Stalin noch lebte, sah ich das anders, aber jetzt, wo ich das ganze Jahrhundert überblicken kann, sage ich: Stalin ist die größte Persönlichkeit dieses Jahrhunderts gewesen, das größte politische Genie. Ein wissenschaftlicher Standpunkt jemanden gegenüber, muss nicht dem persönlichen Verhalten entsprechen.“

Mao Tse-Tung

"Ich möchte einige Worte über den XX. Parteitag der KPdSU sagen. Ich meine, da sind zwei "Schwerter": Das eine ist Lenin, das andere Stalin. Das Schwert Stalin haben die Russen jetzt aus der Hand gelegt. Gomulka und einige Leute in Ungarn haben es aufgehoben, um einen Streich gegen die Sowjetunion zu führen und gegen den so genannten Stalinismus Front zu machen. Die kommunistischen Parteien vieler europäischer Länder kritisieren die Sowjetunion ebenfalls, Togliatti ist ihr Anführer. Und auch die Imperialisten benützen es, um Leute zu erschlagen, Dulles zum Beispiel hat es eine Zeitlang geschwungen. Dieses Schwert wurde nicht verliehen, es wurde aus dem Fenster geworfen. Wir in China haben es nicht weggeworfen. Erstens nehmen wir Stalin in Schutz, zweitens kritisieren wir zugleich seine Fehler; deshalb haben wir den Artikel "Über die historischen Erfahrungen der Diktatur des Proletariats" geschrieben. Im Unterschied zu einigen Leuten, die Stalin verunglimpfen und in Grund und Boden verdammen, handeln wir in Übereinstimmung mit den objektiven Tatsachen.

Und das Schwert Lenin, ist es nicht ebenfalls von einigen sowjetischen Führern gewissermaßen beiseite gelegt worden? Ich meine, das ist in beträchtlichem Maße geschehen. Hat die Oktoberrevolution noch Gültigkeit?

Kann sie weiterhin als Vorbild für alle Länder dienen? Im Bericht von Chruschtschow auf dem XX. Parteitag der KPdSU heißt es, dass es möglich sei, die politische Macht auf dem parlamentarischen Weg zu ergreifen. Das würde bedeuten, es sei nicht länger notwendig, dass alle Länder von der Oktoberrevolution lernen. Ist dieses Tor einmal geöffnet, dann hat man den Leninismus im Grunde schon über Bord geworfen."

Marschall G. K. Schukow

"Stalins Äußeres, seine leise Stimme, seine konkreten und tiefen Urteile und sein Wissen in militärischen Fragen sowie die Aufmerksamkeit, mit der er sich meinen Bericht anhörte, hatten mich stark beeindruckt."

"Ich weiß, dass sich Stalin sehr viel um die Verteidigungsindustrie kümmerte; er kannte viele Betriebsdirektoren, Parteiorganisatoren, Chefingenieure, traf oft mit ihnen zusammen und drängte mit der ihm eigenen Beharrlichkeit auf Erfüllung der Betriebspläne."

"Stalin, der den Frieden als entscheidende Voraussetzung für den Aufbau des Sozialismus in der UdSSR erhalten wollte, sah, dass die Regierungen Großbritanniens und der USA nichts unversucht ließen, das faschistische Deutschland in einen Krieg gegen die Sowjetunion zu treiben."

"In den Sitzungen des Staatlichen Verteidigungskomitees gab es häufig harte Diskussionen, wobei Meinungen bestimmt und schroff geäußert wurden. Stalin ging in der Nähe des Tisches auf und ab und hörte den Streitenden aufmerksam zu. Er selbst war wortkarg und konnte die Redeseligkeit anderer nicht leiden Oft unterbrach er einen Redner mit Zwischenbemerkungen: 'Kürzer!' 'Deutlicher!' Stalin eröffnete die Sitzungen ohne einleitende Worte, er sprach leise, frei und nur zum Wesen der Sache. Er war lakonisch und formulierte seine Gedanken klar.
Wenn das Staatliche Verteidigungskomitee in einer Sitzung keine einhellige Meinung erreichte, so wurde gleich eine Kommission aus Vertretern der verschiedenen Ansichten gebildet, die dann abgestimmte Vorschläge unterbreiten musste. Das geschah dann, wenn sich Stalin selbst noch keine eigene Meinung gebildet hatte. Kam er aber schon mit fertigen Entschlüssen zur Sitzung, entstand gar keine Diskussion, oder sie ebbte schnell ab, wenn er sich einer der Seiten anschloss."

"Stalin war ein willensstarker Mann und kein Feigling. Ich sah ihn nur einmal niedergeschlagen; im Morgengrauen des 22. Juni 1941. Seine Zuversicht, dass ein Krieg vermieden werden könnte, hatte ihn getrogen.
Nach dem 22. Juni 1941 hat Stalin während des ganzen Krieges mit dem Zentralkomitee der Partei und der Sowjetregierung fest und sicher das Land, die militärischen Operationen und die internationalen Angelegenheiten geleitet."

"Am 19. Juli wurde Stalin zum Volkskommissar für Verteidigung ernannt und am 8. August zum Obersten Befehlshaber der Streitkräfte der UdSSR.
Die Ernennung Stalins, der großes Ansehen genoss, wurde vom Volk und der Armee begeistert aufgenommen.
(...)
Der Arbeitsstil des Hauptquartiers war in der Regel sachlich, frei von Nervosität; jeder konnte seine Meinung sagen. Stalin verhielt sich zu allen gleich, streng und ziemlich offiziell. Er verstand es zuzuhören, wenn ihm sachkundig berichtet wurde.
Ich habe mich übrigens in den langen Jahren des Krieges davon überzeugt, daß er keineswegs der Mann war, vor dem keine akuten Fragen angeschnitten werden durften, der nicht mit sich streiten ließ oder dem gegenüber man seinen Standpunkt nicht fest vertreten konnte.
(...)
Es war unmöglich, zum Vortrag im Hauptquartier bei Stalin mit Karten zu erscheinen, die auch nur ein paar 'weiße Flecken' aufwiesen, ihm ungefähre oder gar überhöhte Angaben vorzutragen, er verlangte absolute Vollständigkeit und Klarheit.
Stalin hatte ein besonderes Fingerspitzengefühl für schwache Stellen in Berichten oder Dokumenten, er erkannte sie sofort und bestrafte diejenigen streng, die für unexakte Informationen verantwortlich waren. Mit seinem scharfen Gedächtnis erinnerte er sich gut an diese oder jene Äußerung und versäumte keine Gelegenheit, Vergesslichkeit streng zu rügen."

"Seine äußere Erscheinung ist schon beschrieben worden. Er war nicht groß und hatte nichts Auffallendes an sich, hinterließ aber doch einen starken Eindruck. Frei von jeder Pose, bestach er durch seine Einfachheit im Verkehr mit den Menschen. Er sprach ungezwungen, verstand es, einen Gedanken exakt zu formulieren, besaß Gedächtnis – das alles zwang sogar sehr gewandte und erfahrene Menschen, sich im Gespräch mit ihm zu konzentrieren und "auf der Hut" zu sein.
Stalin saß nicht gern; er ging während eines Gespräches im Zimmer langsam auf und ab, von Zeit zu Zeit innehaltend, um dicht an den Gesprächspartner heranzutreten und ihm in die Augen zu sehen. Sein Blick war klar und durchdringend.
Er sprach leise, einen Satz deutlich vom andern trennend, fast ohne zu gestikulieren.
(...)
Er hatte merklich einen grusinischen Akzent, beherrschte die russische Sprache aber ausgezeichnet und liebte bildhafte Vergleiche, Beispiele und Metaphern, mit denen er seine Rede würzte.
Stalin lachte selten, wenn aber, dann so leise, als lache er innerlich. Er hatte Sinn für Humor und schätzte geistreiche und witzige Gesprächspartner. Seine Augen waren sehr gut, und er las zu jeder Tageszeit ohne Brille. Meist schrieb er eigenhändig, las viel und war auf den verschiedensten Gebieten gut informiert. Seine erstaunliche Arbeitsfähigkeit und seine hohe Auffassungsgabe erlaubten es ihm, im Lauf eines Tages eine solche Menge verschiedenartigsten Materials durchzusehen und zu verarbeiten, wie das nur einem überdurchschnittlichen Menschen möglich war.
Es ist schwer zu sagen, welcher Charakterzug bei ihm überwog. Er war ein vielseitiger und talentvoller Mensch, sein Wesen aber war unausgeglichen. Er hatte einen starken Willen, war aber verschlossen und aufbrausend.
Obwohl er gewöhnlich ruhig und verständig war, konnte er manchmal gereizt sein. Dann verlor er seine Sachlichkeit, veränderte sich buchstäblich vor den Augen, wurde noch bleicher und bekam einen harten, schweren Blick. Ich habe nur wenige Menschen gekannt, die so kühn waren, seinem Zorn zu begegnen und seinen Schlag zu parieren."

"Stalin hatte eine etwas ungewöhnliche Tageseinteilung: Er arbeitete größtenteils abends und nachts und stand nicht vor 12 Uhr auf. Er arbeitete viel, 12 bis 15 Stunden täglich."

"Vor dem Vaterländischen Krieg und besonders danach wurde Stalin die führende Rolle bei der Schaffung der Streitkräfte, der Ausarbeitung der Grundlagen der sowjetischen Militärwissenschaft, der wichtigsten Leitsätze der Strategie und sogar der operativen Kunst zugeschrieben.
War Stalin wirklich ein so hervorragender Kopf auf dem Gebiet des Aufbaus der Streitkräfte und ein solcher Kenner der operativ-strategischen Fragen?
Von der militärischen Seite her kenne ich Stalin bestens, habe ich doch den Krieg mit ihm zusammen begonnen und auch mit ihm beendet. Er beherrschte die Organisation der Operation einzelner Fronten und von Frontgruppen und leitete sie sachkundig, wobei er sich auch in großen strategischen Fragen gut zurechtfand. In dieser Hinsicht bewährte er sich als oberster Befehlshaber besonders bei Stalingrad.
Bei der Führung des bewaffneten Kampfes kam Stalin seine reiche Intuition zustatten. Er besaß die Fähigkeit, in der strategischen Lage das Hauptkettenglied zu erkennen, um dem Gegner entgegenzuwirken und diese oder jene große Angriffsoperation durchzuführen. Er war zweifellos ein würdiger Oberbefehlshaber."

"Durch seine äußerst harten Ansprüche setzte er, das kann man schon sagen, fast Unmögliches durch."

"Stalin hatte begriffen, dass die schwierige Lage, die im Sommer 1942 entstanden war, auch die Folge seines persönlichen Fehlers war, den er bei der Durchsetzung des Plans für die Kampfhandlungen im Sommerfeldzug 1942 begangen hatte. Er suchte nicht unter den führenden Genossen des Hauptquartiers und des Generalstabs nach anderen Schuldigen."

"Nach Stalins Tod wurde die Meinung vertreten, er hätte militärisch-politische Entscheidungen auf eigene Faust gefällt. Das entspricht nicht der Wahrheit. Berichtete man Stalin sachkundig über irgendwelche Fragen, so hatte er ein offenes Ohr. Nicht selten änderte er dann seinen Standpunkt und frühere Entschlüsse."

"Stalin lebte sehr bescheiden. Seine Kost war einfach, er zog russische Küche vor, manchmal wurden auch grusinisch Gerichte zubereitet. Weder in der Wohnungseinrichtung noch in der Kleidung oder Lebensweise Stalins gab es irgendwelchen Luxus."

Ernest Hemingway, Schriftsteller - * 21. 07. 1899 - Oak Park, Illinois - † 02. 07. 1961 - Ketchum, Idaho

„Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, und fünfzig, um schweigen zu lernen.“

Erich Honecker, Politiker - * 25. 08. 1912 - Neunkirchen/Saar - † 29. 05. 1994 - Santiago de Chile

„Vorwärts immer, rückwärts nimmer.“

„Für uns kommt es darauf an, den Frieden zu sichern und den Krieg durch hohe Wachsamkeit zu bekämpfen, bevor er ausbricht, jederzeit bereit und fähig zu sein, jedem Aggressor eine vernichtende Abfuhr zu erteilen.“

Martin Luther King, US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler - * 15. 01. 1929 - Atlanta, Georgia - † 04. 04. 1968 - Memphis, Tennessee

„Die Menschen haben gelernt wie Vögel zu fliegen und wie Fische zu schwimmen, aber sie haben nie die einfache Kunst der Brüderlichkeit gelernt.“

„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

„Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert.“

„Der alte Grundsatz »Auge um Auge« macht schließlich alle blind.“

„Leichtgläubige Menschen verfallen leicht dem Aberglauben.“

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